Pfarrer Friedhelm Krocker

2. Sprengel: Fürstenried Ost, Forstenried, Kreuzhof

Zuständig u.a. für Seniorenarbeit, Gebäudeverwaltung, Seelsorge im Seniorenheim St. Antonius (Fürstenried Ost)

Erreichbar unter 0176 649 663 53 oder per E-Mail: f.krocker@web.de

Pfarrer Friedhelm KrockerDer Sprengelbezirk, den ich seelsorgerlich betreue, umfasst die Stadtteile Forstenried und Fürstenried Ost bei ca. 2.300 Gemeindegliedern. Die Mitarbeit im Kuratorium des Evangelischen Sozialdienstes, die Begleitung der Seniorenarbeit, die Verantwortung für die Gebäudepflege und die Koordination der Erwachsenenbildung gehören zu den Schwerpunkten der Arbeit.

Mein Gemeindebild orientiert sich an Friedrich Schleiermacher, der die christliche Gemeinde als verlängerte Freundschaft bezeichnet hat. Die Integration der Generationen von der Taufe bis zur Begleitung im Seniorenheim ist mir wichtig. Ich verstehe mich selbst als theologischen Generalisten, dessen Arbeitsbereiche vom Unterricht in der Schule und mit den Konfirmanden bis zur Begleitung in der Trauerarbeit reichen und die in der Feier des Gottesdienstes ihre Mitte haben.

Studiert habe ich in München, Marburg und Bern. Das Anliegen meiner Münchner Lehrer ist mir bis heute wichtig geblieben: Als ethische Theologie nach der Prägung des Lebens durch den Glauben zu fragen. Als wissenschaftliche Theologie den Glauben mit den Anfragen der Vernunft zu vermitteln. Nach dem Studium bin ich an die Universität Bern zurückgegangen und habe auch an der Berner Markus-Kirche einen Teil meines Vikariats absolviert. Die Gottesdienste, die ich im Berner Münster habe feiern dürfen, habe ich in besonderer Erinnerung. Aber der Ruf meiner Frau in die Heimat war zu stark, als dass ich hätte bleiben können. In einem Münchner Uniseminar sind wir uns zum ersten Mal begegnet. Gemeinsam übernahmen wir die Pfarrstelle Konradsreuth im Kirchenkreis Bayreuth. In dieser großen oberfränkischen Industriegemeinde haben wir den Umbruch der Wende 1989 miterlebt. Die offene Grenze und die Begegnung mit den Menschen damals gehören zu den bleibenden Erinnerungen unseres Lebens. In diesen Jahren wurden unsere vier Kinder geboren, die ihr Studium des Rechts und der Medizin bereits beendet haben oder über antike Rechtsgeschichte arbeiten. Unser zweiter Sohn hat sich vom Beispiel der Eltern nicht abschrecken lassen und hat Theologie studiert.

1990 kamen wir nach München an die Christuskirche zurück. Neben dieser großen Kirchengemeinde war ich für die Krankenhausseelsorge am Deutschen Herzzentrum zuständig und habe die klinische Seelsorgeausbildung in Erlangen absolviert. Neben der Gemeindearbeit habe ich lange Jahre unterrichtet: Nicht nur am traditionsreichen Theresien-Gymnasium, sondern auch an der Willy-Brandt-Gesamtschule im Münchner Norden.

Früher gab es über die Pfarrer den Satz: Ein Pfarrer habe liberi et libri, also Kinder und Bücher. Kinder als Ausdruck des Vertrauens in die Welt, Bücher als Teilhabe am Wissen der Menschheit. In diesem Sinne führen meine Frau und ich ein recht traditionelles Leben. Wenn freie Zeit sich dennoch einstellt, schwimme ich gerne in einem oberbayrischen See oder wandere in den Bergen.

Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen!